Wahnsinn

In meinem Wahnsinn eingewebt
bleibst du und meine Nächte klageschwer.
Und mein Verstand
ist vor Verzweiflung taub und vor Verlangen
Mein Geist hält dich mit Macht gefangen
und Frieden fand ich lang nicht mehr,

Am Anfang war es Tod und Himmel
ein Feuer sich durch unsre Leiber fraß
Auf einmal doch
versank dein Herz in kalter Stille
schnell gesplittert ward der Liebeswille
und Deine Küsse wurden Hass.

Den Rücken kehrt ich dir am Morgen
des Himmels Grau trug all mein Gram
nur kurz war es
als ob ein Lichtstrahl mich berührte
als ich in dieser Nacht das Messer führte
und dir dein blasses Leben nahm.

(2004)