Der Abschied

Mit Worten hast du mir die Heiterkeit aus dem Gesicht geschlagen
und meine Seele in einen Schwarm eiskalter Traurigkeit getaucht
mit tränenreichem Schweigen stehe ich, den Mund noch voller Klagen
Und längst hat sich mein Lächeln an deinem Feuer aufgebraucht.

Und du wagst es noch in diesem Augenblick mir Größe vorzuheucheln
und wirkst grad so, als ob ein Preis am Ende deiner Rede winkt
ich hätte nie geglaubt es könnte jemand meine Hoffnung meucheln
doch Schmerz spür ich mit jeder Lüge die aus deinem Munde dringt.

Mit Worten lässt du mir den Mut wie Staub zerrieseln, ist es das Ende?
Ich merk, du hast den Schlusssatz unter dein Pampflet geschrieben
getrieben von Erleichterung entfliehst du der Berührung meine Hände
und von der Braut in meinem Herzen ist nur die Witwe noch geblieben.<

(2004)